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Wissenschaftliche Großgeräte


Basierend auf den Haushaltsgrundsätzen der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit sind Großgeräteanträge bei der Beschaffung von Geräten oberhalb der unten genannten Beträge zu stellen, um alle möglichen Fördermöglichkeiten auszuschöpfen.

Forschungs-Großgeräte

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) kann im Rahmen des Förderprogramms "Forschungsgroßgeräte" nach Art.91b GG Forschungsgroßgeräte ab 200.000 € bis max. 5.000.000 € (brutto) mit 50% fördern. Die Geräte müssen weit überwiegend der Forschung dienen und die Notwendigkeit ihrer Beschaffung und Nutzung muss allein mit dem Einsatz in der Forschung begründet sein. Darüber hinaus darf das Gerät auch in der Lehre eingesetzt werden.

Der Antrag muss eine Erklärung enthalten, dass der Landesanteil (50%) seitens der Hochschule gesichert ist. Dies gilt nicht für baugebundene Großgeräte und Großgeräte i.R.v. Forschungsbauten (Antrag über das Ministerium).

Eine gesonderte Beschaffungsfreigabe durch das Ministerium erfolgt hierbei nicht.

Antragstellung:
Die Antragstellung erfolgt über das Portal "elan" der DFG.
Weitere Informationen sowie die zugehörigen Formulare finden Sie auf den Seiten der DFG.

Großgeräte der Länder

Anträge auf Großgeräte der Länder nach Art. 143c GG werden direkt an die DFG geschickt. Wird das Gerät vollständig aus Bundes- oder sonstigen Drittmitteln finanziert, ist eine Begutachtung durch die DFG nicht nötig.

Eine Antragstellung ist ab 200.000 € möglich.

Nach der Empfehlung durch die DFG kann das Großgerät innerhalb von zwei Jahren ohne weitere Genehmigung oder Freigabe durch das Ministerium beschafft werden.

Die Verstärkungsmittel werden, für das Haushaltsjahr gesammelt, jeweils bis zum 10. Dezember beim Ministerium beantragt. Eine Bezuschussung ist hierbei möglich bis zur Hälfte der empfohlenen Kosten.

Weitere Informationen sowie die zugehörigen Formulare finden Sie auf den Seiten der DFG.

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